Vorteile für die Umwelt

Der Logistikbranche wird häufig der Vorwurf gemacht, einen Großteil der Schadstoffemissionen zu verursachen. Es ist die Rede von rollenden Lagerhäusern auf den Autobahnen, von Verpackungsmüllbergen, von Dieselfahrzeugen, die mit Feinstaubausstoß die Umwelt belasten und von Transportern, die in zweiter Reihe parkend Staus verursachen. Dieser Problematik ist sich die Branche bewusst und es gibt viele Ansätze, einzelne Bereiche der Transportkette nachhaltiger auszugestalten.

 

Hierbei liegt noch viel Potenzial in der letzten Meile, also auf dem Weg, den ein Paket vom letzten Sortier- oder Verteilpunkt bis zur Übergabe an den Empfänger zurücklegt. Allerdings wird hierbei zumeist nur aus Perspektive der Paketdienste der Transportweg bis zur Abgabe der Sendung und das Transportmittel berücksichtigt. Inzwischen kommen vermehrt Elektrofahrzeuge oder Lastenfahrräder zum Einsatz. 

Bislang wenig Beachtung findet der nachgelagerte Verkehr, also wenn der Empfänger seine hinterlegten Sendungen abholen will. Die einzelnen Paketdienste favorisieren verschiedene (zumeist proprietäre) Lösungen, was beim Kunden verschiedene zusätzliche Wege zu diversen Paketshops oder Paketstationen auslöst.

Eine Untersuchung der SESAM GmbH hat ergeben, dass sich bei einer verstärkten Zustellung von Paketen in Paketshops oder -stationen an zentralen Orten der CO2-Ausstoß bis 2025 mindestens verdoppeln wird, da die Empfängerfahren zum Abholen oder Retourieren von Paketen einberechnet werden müssen.

Diese Emissionen könnten durch Paketboxen am Wohnort eingespart werden.

Die Studie zur Nachhaltigkeit von Zustellkonzepten können Sie hier herunterladen:

„Ich engagiere mich seit vielen Jahren beim Netzwerk Public Affairs, weil ich den vertrauensvollen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen sehr schätze. Der Umgang ist geprägt von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung, die inhaltlichen Impulse sind oft sehr wertvoll.“

– Thomas Wimmer, Hill+Knowlton Strategies